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Strategy 6 Min. Lesezeit

SME Packages: Ist Ihr KMU förderfähig? (Checkliste 2026)

· Marcio Barros

Sie haben von den SME Packages – Digital gehört: eine staatliche Beihilfe, die 70% eines Digitalprojekts zwischen 3.000 und 25.000 € ohne Mehrwertsteuer abdeckt — bis zu 17.500 €. Die eigentliche Frage ist nicht “gibt es das wirklich” — sondern “gilt das für mein Unternehmen, und womit fange ich an”.

Genau das beantwortet diese Checkliste: ein schneller Selbsttest, was das Programm abdeckt, wie der Termin zur Vorabanalyse abläuft, und die drei Schritte, die Sie noch diese Woche gehen können.

Vorab eine ehrliche Klarstellung: Die Entscheidung über die Beihilfe liegt allein beim Wirtschaftsministerium. Niemand — weder ein Dienstleister noch ein Berater — kann Ihnen die Bewilligung garantieren. Was Sie tun können: dafür sorgen, dass Ihr Antrag auf einer soliden Grundlage startet. Genau dafür ist dieser Artikel da. Wie das Programm im Detail funktioniert, lesen Sie in unserem ausführlichen SME-Packages-Leitfaden.

Der Schnelltest in 4 Fragen

Wenn Sie alle vier Fragen mit Ja beantworten, hat Ihr Unternehmen ein echtes Kandidatenprofil. Die formale Bestätigung folgt später, bei der kostenlosen Vorabanalyse.

1. Ist Ihr Unternehmen in Luxemburg niedergelassen?

Das Programm richtet sich an KMU mit Sitz in Luxemburg. Ist Ihre Gesellschaft anderswo registriert, ist dieses Programm nicht für sie gedacht.

2. Verfügen Sie über eine Niederlassungsgenehmigung (autorisation d’établissement)?

Das ist das zentrale Verwaltungskriterium: eine gültige Niederlassungsgenehmigung, ausgestellt vom Wirtschaftsministerium. Wer in Luxemburg eine angemeldete gewerbliche oder handwerkliche Tätigkeit ausübt, besitzt sie in der Regel bereits.

3. Liegt Ihr Digitalprojekt zwischen 3.000 und 25.000 € ohne Mehrwertsteuer?

Das Digital-Package deckt Projekte dieser Größenordnung ab: Website, E-Commerce, digitales Marketing. Ein seriöses professionelles Website-Projekt liegt ganz natürlich in diesem Rahmen.

4. Hat das Projekt noch nicht begonnen?

Das Verfahren folgt einer festen Reihenfolge: Vorabanalyse, Beihilfeantrag, Bewilligung durch das Ministerium — und erst danach startet das Projekt. Ein bereits begonnenes oder bereits fakturiertes Projekt passt nicht mehr in diese Reihenfolge. Wenn Sie kurz davor sind, ein Angebot zu unterschreiben: Warten Sie, bis Ihre Situation geklärt ist.

Viermal Ja? Dann weiter zum nächsten Schritt.

Was abgedeckt ist (und was nicht)

Die Digital-Packages, definiert vom Wirtschaftsministerium, decken insbesondere ab:

  • die Erstellung oder den Relaunch einer Website;
  • den Online-Verkauf (E-Commerce);
  • digitales Marketing.

Der genaue Umfang Ihres Projekts wird mit dem Berater bei der Zusammenstellung des Antrags festgelegt — er bestätigt, was zu den förderfähigen Kosten zählt.

Umgekehrt fallen bestimmte Situationen aus dem Rahmen:

  • ein Projekt, das vor der Bewilligung der Beihilfe begonnen oder fakturiert wurde;
  • ein Projekt außerhalb der Spanne von 3.000 bis 25.000 € ohne Mehrwertsteuer;
  • die Mehrwertsteuer selbst: Die Beihilfe wird auf Nettobeträge berechnet.

Ein weiterer Punkt, den Sie sich merken sollten: Die Beihilfe wird an Ihr Unternehmen gezahlt, nicht an den Dienstleister. Es ist kein Rabatt — es ist eine staatliche Rückerstattung, ausgezahlt nach Abschluss des Projekts und einem finalen Bewertungstermin, gegen Vorlage der beglichenen Rechnungen.

Der Termin zur Vorabanalyse: Was Sie erwartet

Das ist der erste offizielle Schritt, und er ist kostenlos. Er findet bei der House of Entrepreneurship der Handelskammer statt — oder bei der Chambre des Métiers, wenn Sie einen Handwerksbetrieb führen.

Konkret wird ein Berater:

  • Ihre aktuelle digitale Situation durchgehen;
  • die Förderfähigkeit Ihres Unternehmens prüfen;
  • Sie zum passenden Package für Ihr Projekt lotsen;
  • Sie anschließend beim Beihilfeantrag begleiten.

Der Termin verpflichtet Sie zu nichts. Sie gehen mit einer klaren Antwort zu Ihrer Förderfähigkeit und einem präzisen Bild der nächsten Schritte hinaus. Es ist auch der richtige Moment für alle Fragen zu Fristen und Umfang — der Berater kennt das Programm besser als jeder Dienstleister.

Die offiziellen Programminformationen finden Sie auf guichet.public.lu, der Verwaltungsplattform des luxemburgischen Staates.

Die Unterlagen, die Sie vorbereiten sollten

Die genaue Liste bestätigt Ihnen der Berater, aber Sie sparen Zeit, wenn Sie das Wesentliche vor dem Termin bereitlegen:

  • Ihre Niederlassungsgenehmigung — das zentrale Dokument des Antrags;
  • die Basisdaten Ihres Unternehmens: Rechtsform, Tätigkeit, Mitarbeiterzahl;
  • eine Beschreibung Ihres Projekts: was Sie bauen wollen, mit welchem geschäftlichen Ziel;
  • das detaillierte Angebot des Dienstleisters — es kommt etwas später, sobald Package und Dienstleister feststehen, und muss dem vom Programm erwarteten Format entsprechen.

Sie brauchen kein dreißigseitiges Lastenheft. Eine klare Vorstellung davon, was Sie erreichen wollen — mehr Anfragen, online verkaufen, bei Google sichtbar sein — reicht für die Vorabanalyse völlig aus.

Den Dienstleister auswählen

Die Wahl des Dienstleisters liegt vollständig bei Ihnen. Das Programm schreibt Ihnen niemanden vor: Sie definieren das Projekt, Sie entscheiden, wer es umsetzt. Der Dienstleister liefert anschließend Angebot und Projektbeschreibung im Format, das der Antrag verlangt.

Ein paar nützliche Reflexe bei der Auswahl:

  • Prüfen Sie, ob der Dienstleister das SME-Packages-Verfahren kennt und ein konformes Angebot erstellen kann;
  • Bestehen Sie auf vollständigem Eigentum: Website, Inhalte, Domain und Zugänge müssen Ihnen gehören;
  • Denken Sie dreisprachig: In Luxemburg erreicht eine FR/EN/DE-Website den gesamten Markt;
  • Fragen Sie, was nach der Lieferung passiert — eine Website ohne Betreuung verliert an Wert.

Bei Slash.lu treten wir als Dienstleister im Rahmen des Programms auf: Wir haben das Dienstleister-Verfahren durchlaufen und liefern konforme Angebote und Projektbeschreibungen für Ihren Antrag. Der Antrag selbst wird von Ihrem Unternehmen getragen, begleitet vom Berater — so sieht es das Programm vor.

Diese Woche: die ersten 3 Schritte

Kein Grund zu warten. Drei konkrete Schritte, in dieser Reihenfolge:

  1. Machen Sie den 4-Fragen-Test oben und legen Sie Ihre Niederlassungsgenehmigung bereit. Wenn ein Punkt unklar ist, notieren Sie ihn: Das wird Ihre erste Frage an den Berater.
  2. Vereinbaren Sie den kostenlosen Termin zur Vorabanalyse bei der House of Entrepreneurship — oder bei der Chambre des Métiers, wenn Sie im Handwerk tätig sind. Dieser Schritt schaltet alles Weitere frei.
  3. Bringen Sie Ihr Projekt auf eine Seite: das geschäftliche Ziel, die Sprachen, was die Website für Sie leisten soll. Unser ausführlicher Programm-Leitfaden hilft Ihnen, das Projekt vor dem Gespräch mit dem Berater zu strukturieren.

An diesem Punkt lohnt sich auch ein Blick auf unsere Seite zu den SME Packages – Digital — dort sehen Sie, wie wir in diesem Rahmen arbeiten.

Was wir bei Slash.lu machen

Ein gut vorbereiteter SME-Packages-Antrag beginnt mit einem gut definierten Projekt. Genau da setzen wir an: Wir strukturieren Ihr Webprojekt mit Ihnen, erstellen Angebot und Beschreibung im Format des Programms und bauen anschließend die Website — und Ihr Unternehmen erhält nach der finalen Bewertung die Rückerstattung von 70% der förderfähigen Kosten.

Das Ergebnis gehört von Anfang bis Ende Ihnen: Website, Inhalte, Zugänge. Die Förderung senkt die Kosten, nicht den Anspruch.

Sprechen wir über Ihre Situation. Gespräch vereinbaren — unverbindlich, Antwort in 24h.

→ Entdecken Sie unseren Webdesign-Service , um zu sehen, was ein förderfähiges Projekt enthalten kann.

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